Leistungsspektrum

Kinesio-Taping

Wissenswertes
Durch ein speziell strukturiertes und dehnbares Tape und eine ausgeklügelte Technik können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen mit teilweise verblüffend schnellem Erfolg therapiert werden.
Das Verfahren wurde in letzter Zeit mehrfach in Funk und Fernsehen vorgestellt, prominente Patienten sind die Fußballspieler Lars Ricken und Alfred Nyhuis.

Wie funktioniert das Tape?
Körpereigene Heilungsmechanismen werden aktiviert. Das Tape übt stimulatorische Reize auf Muskulatur, Gelenke, Lymphgefäße und Nervensystem:

  • Verbesserung der Muskelfunktion: Die Muskelfunktion wird verbessert und eine detonisierende Wirkung auf verspannte Muskelpartien ausgeübt.
  • Verbesserung des Lymphabflusses: Durch Druckreduktion in den betroffenen Geweben werden Wasseransammlungen und Lymphstau günstig beeinflusst. Schwellungen werden abgebaut.
  • Direkte Linderung des Schmerzsystems: Durch Erregung von Mechanorezeptoren der Oberhaut wird das körpereigenen Schmerzdämpfungssystem aktiviert.
  • Unterstützung der Gelenkstabilität: Das Tape stützt zwar das betroffenen Gelenk, im Gegensatz zu den häufig in Deutschland eingesetzten starren Tapeverfahren ist aber eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit gewährleistet.

Welche Erkrankungen können behandelt werden?
Indikationen sind unter anderem:

  • Rückenschmerzen (HWS-, BWS-, LWS-Syndrom)
  • Kiefergelenkschmerzen, Zähneknirschen, Nasennebenhöhlenschmerzen,
  • Spannungskopfschmerz, Migräne, muskulärer Tinnitus,
  • Tennisellenbogen, Golferarm, Karpaltunnelsyndrom,
  • Ischialgie,
  • Schulter, Daumensattel- Hüft-, Kniearthrose,
  • Meniskusschäden, Kniescheibenreizung
  • Fersensporn

Gibt es Nebenwirkungen?
In sehr seltenen Fällen traten allergische Hautreizungen auf.

Was kostet die Methode?
Da Kinesio-Taping noch keine Kassenleistung ist, muss pro Tape ein Materialwert/Unkostenbeitrag von 13 Euro erhoben werden. Üblicherweise kostet eine Behandlung pro Körper-Region dann so viel wie eine Akupunktursitzung (25 EUR).